Seit 1793 familiengeführt

Mit Seriosität, Mut und Leistung durch die Zeit.


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Chronik: "Nichts ist beständiger als der Wandel"


1793
Der Gründer: Heinrich Wilhelm Volkhardt gründet seine Offizin in Schweinfurt. In den Wirren der von Napoleon ausgelösten Säkularisation wird auf Gentleman-Art entschieden, durch einen Münzwurf mit einem Louisdor, wer von den beiden örtlichen Druckern bleiben darf, weil das Geschäft für beide nicht ausreicht. Volkhardt verliert - und gewinnt zugleich eine zweite Chance
1803
Wie zerronnen so gewonnen: Heinrich Wilhelm Volkhardt wird Fürstlich Leiningenscher Hofbuchdrucker in Amorbach und gründet eine Zeitung, den späteren "Boten vom Untermain"
1821
Gottlob Volkhardt, der Namensgeber, übernimmt Druckerei und Zeitung und baut 
das Geschäft weiter aus
1843
Ludwig Volkhardt, der Patriarch, erwirbt Zeitungen in Aschaffenburg und Aschers-
leben dazu. Die Druckerei bleibt in Amorbach, wo der Unternehmer auch wohnt 

1867
Nach seiner Lehre bei Gottlob Volkhardt macht sich Carl Ruppert selbständig.
Er eröffnet eine kleine Druckerei in der Spiegelgasse in Miltenberg
1897
Nach dem Tod des Firmengründers übernimmt dessen Schwager Emil Saenger
den Betrieb, und leitet ihn bis 1909. Danach wird er von dessen Witwe Maria und ihrem Schwager, Herrn Oberlechner, weitergeführt

1926
Dr. Wilhelm Volkhardt tritt in das väterliche Unternehmen ein und führt bis zu
seinem Tod im Jahre 1945 die Zeitungen in Aschaffenburg und Miltenberg sowie
die Amorbacher Druckerei
1927
Alfred Saenger, Sohn von Emil und Maria Saenger, übernimmt das Unternehmen
und firmiert:
CARL RUPPERT NACHF. Inh. Alfred Saenger, Papierwarenfabrik
und Druckerei
1945
 Hans Volkhardt, verletzt aus dem Krieg heimgekehrt, muss in jungen Jahren
("Abiturient mit Kriegserfahrung") die Unternehmen fortführen. Er schließt sich mit
dem Aschaffenburger Neuverleger Dr. Engelhardt ("Main Echo") zusammen,
gründet Zeitschriftenverlage und führt die Druckerei fort
1960
Hans Saenger übernimmt von seinem Vater die Druckerei, baut sie zügig aus und firmiert erstmals unter dem Akronym Caruna Druck (zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben von Carl Ruppert Nachf.)
1962
Bei Caruna beginnt die Umstellung vom Buch- zum Offset-Druck
1966
Die Druckerei-Gebäude in Amorbach werden erheblich erweitert, die Produktion
wird modernisiert und ausgebaut. Wechsel vom Buchdruck zum Offset-Druck
1971
Ein Quantensprung bei Caruna: Das Betriebsgebäude in Kleinheubach wird errichtet
1977
Hans Saenger stirbt mit nur 51 Jahren. Seine Frau Gerda leitet das Unternehmen, unterstützt von Tochter Stephanie und Schwiegersohn Wolfgang Scherer
1994
Susanne Volkhardt-Foit übernimmt mit ihrem Mann Josef Paul Foit in 6. Genera-
tion das Familienunternehmen in Amorbach. Das digitale Zeitalter bricht an  - mit
großen Auswirkungen auf die grafische Industrie, die unternehmerisch bewältigt
werden müssen
 2001
Zusammenfassung zweier renommierter Druckunternehmen am bayerischen
Untermain unter einem Dach: Die Volkhardt Caruna Gruppe wird gebildet,
Gesellschafterin ist Susanne Volkhardt-Foit
2002
Der plexus verlag bereichert das Dienstleistungsangebot der Gruppe rund um Print
2005
Umfassende Investitionen in High-Tech-Ausstattung steigern die Leistungs-
fähigkeit noch einmal signifikant. Jetzt ist es amtlich: Als eine von noch wenigen Druckereien arbeitet das Unternehmen nach Vorgaben der ISO 12647-2 (ProzessStandard Offsetdruck) und wird hierfür zertifiziert
2007
Die bisher rechtlich eigenständigen Druckereien Caruna Druck und Gottlob Volk-
hardtsche Druckerei verschmelzen zu einem Unternehmen unter der Firmierung 
Volkhardt Caruna Medien, mit zunächst zwei Standorten: Amorbach und Kleinheubach
2008
Zurück zu den Wurzeln: Der Standort Kleinheubach wird veräußert, der Betrieb
zieht ganz nach Amorbach um. Massive Investitionen in Gebäude und Technik,
die Organisation wird gestrafft, das Unternehmen ist nun fit für die Heraus-
forderungen
der kommenden schweren Jahre
2009
Die Finanzkrise beutelt die Wirtschaft und auch viele Druckunternehmen.
Volkhardt Caruna Medien investiert weiter. Strategische Entscheidung für die Ausrichtung als MedienManufaktur: Von Fachleuten sorgsam entwickelte, industriell gefertigte Printmedien, im Ergebnis individuell und immer besonders. Der Maßanzug für Medien statt Print von der Stange.
2010
Folgerichtig wird weiter investiert: Der Klebebinder EUROBIND sowie eine Laminiermaschine erlauben die weitere Veredelung auch kleiner Auflagen für unsere Kunden - und erhöhen die Fertigungstiefe und Flexibilität im eigenen Haus.
Aufnahme zweier neuer Gesellschafter aus dem Kreis der Führungskräfte im Unternehmen: Michael Huber und Michael Panzer. Sie verantworten das operative Geschäft, in dem sie bereits Verantwortung tragen. Ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.  
Relaunch und Facelift des Internet-Auftritts
2011
Neuer Geschäftsbereich "Digitaler Offset": Investition in eine HP Indigo Digitaldruckmaschine, das Maß aller Dinge für Top-Qualität in diesem Segment. Vorabauflagen und Echtproofs auf einer sehr großen Auswahl von Bedruckstoffen sind damit realisierbar, bis hinunter zur Auflage 1. Digitale Technik ermöglicht Individualisierung und Personalisierung.
2012
Der WebShop "www.print-garant.de"  eröffnet dem Unternehmen einen neuen Vertriebsweg und den Kunden eine unkomplizierte und effektive Art der Online-Bestellung aus einer großen Auswahl von Drucksachen. Das hohe Serviceniveau und der Fokus auf Spezialitäten werden unverändert beibehalten. 
Gleichzeitiger Ausbau der Server-Topologie.
2013
Der plexus verlag baut seinen Marktauftritt aus. Er bietet damit auch unseren Printkunden einen attraktiven Mehrwert an: Erweiterte verlegerische Dienstleistungen (ISB-Nummer, Konzept, Lektorat, Layout u.a.), die eng mit der Herstellung der Publikationen abgestimmt werden.